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Die Platzreife beim Golf - Der „Führerschein“ der Golfer

INSOTEC GmbH
2021-09-23 10:44:00 / Allgemein / Kommentare 0
Die Platzreife beim Golf - Der „Führerschein“ der Golfer - Alles zur Platzreife beim Golfen | Trendgolf.de Blog

Das Golffieber hat Sie gepackt? Nach einem Schnupperkurs sind Sie hellauf begeistert von diesem tollen Sport und möchten am liebsten sofort anfangen alle Bahnen zu spielen? Das können wir sehr gut nachvollziehen, aber es gibt da noch ein kleines Hindernis: die Platzreife. Sozusagen der Golf-Führerschein, mit dem Sie die Erlaubnis bekommen, auf einem offiziellen Golfplatz spielen zu dürfen. Mit der Platzreife können Sie Ihre Golfkarriere erst so richtig starten. Erfahren Sie alles Wissenswerte über die Platzreife und die Prüfung in diesem Blogbeitrag!

Die Platzreife bescheinigt Ihnen quasi das Verstehen der Golfplatz-Verkehrsordnung

Wenn Sie schon ein paar Golfschwünge können, ist es ähnlich wie beim Autofahren, auch wenn Sie technisch gesehen schon fahren können, dürfen Sie nicht auf die offiziellen Wege. Wer auf dem elterlichen Hof einparken kann oder auf der Driving Range gute Schwünge erzielt, ist noch lange kein guter Fahrer oder Golfer. Denn beim Golfsport gelten ebenso, wie im Straßenverkehr, viele Regeln, an die sich alle Spieler auf dem Platz halten müssen. Diese sorgen für Sicherheit und für möglichst wenig Verzögerungen im Spielablauf. Dafür hat man die Golf-Platzreife eingeführt. In einem Kurs lernen Sie, wie Sie sich auf dem Platz zu verhalten haben und die grundlegenden Regeln des Golfspiels. In einer Prüfung zeigen Sie dann, dass Sie das Gelernte verstanden haben.

Absolvieren Sie einen Platzreifekurs!

Auf Ihrem örtlichen Golfplatz gibt es Platzreifekurse, ebenso auf Plätzen im Urlaub. Dabei gelten viele in den Urlaubsländern und auch auf deutschen Plätzen erworbene Platzreifen oder Platzerlaubnisse aber nicht auf allen Golfplätzen. Um dieses Problem zu umgehen, hat der DGV eine eigene Platzreife eingeführt, mit der Sie einen Schein erhalten, mit dem Sie auf allen DGV-angehörigen Golfplätzen spielen dürfen. Das sorgt für Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Um einen Platzreifekurs zu absolvieren, müssen Sie nicht Mitglied des jeweiligen Golfclubs werden.

Ein Golfball rollt auf ein Loch zu, im Hintergrund ein Golfer
Die DGV-Platzreife ist auf fast allen deutschen Golfplätzen gültig. Quelle: Shutterstock/Pakorn Khantiyaporn

Verhalten auf dem Platz & Spielgrundlagen sind Inhalte der Kurse

Golfregeln und Golfetikette, sowie praktische Übungen sind Teil des Platzreifekurses. In einem Wochenende oder einem regelmäßigen Kurs über mehrere Wochen, erlernen Sie theoretisches, wie praktisches Wissen, um das Golfspiel auf dem Platz ohne Probleme zu meistern. Zum Beispiel, wie Sie sich zu verhalten haben, wenn ein Ball ins Aus fliegt oder in einem Wasserhindernis verschwindet. Wie Sie vermeiden können andere Spieler zu gefährden, wo Sie Ihre Golfbag am Green platzieren sollten und wie Sie andere Spieler nicht behindern oder deren Spiel verlangsamen. Gerade Anfänger brauchen etwas länger auf den Bahnen und fortgeschrittene Spieler sollen nicht durch lange Wartezeiten aufgehalten werden.

Im Kurs verbessern Sie auch Ihr Golfspiel

Im großen praktischen Teil stehen Schlagtechniken und Schlägerkunde auf dem Programm. Dabei sollten Sie aber nicht darauf hoffen, dass Sie nach einem Platzreifekurs den Golfschlag perfekt beherrschen. Dafür lohnen sich Privatstunden bei Golftrainern und Pros. In einem Platzreifekurs ist dafür keine Zeit. Die Prüfung ist ebenso, in einen theoretischen wie praktischen Teil aufgeteilt. Wie Sie es aus der Fahrprüfung kennen, dürfen Sie in 30 Minuten einen Multiple-Choice-Fragebogen zu Regeln und Etikette beantworten, dabei aber sogar das DGV-Regelbuch benutzen.

Eine Beispielfrage aus dem Platzreifetest:

Durch einen verunglückten Schlag nähert sich Ihr Ball einer anderen Spielgruppe auf dem benachbarten Fairway. Wie verhalten Sie sich?
Antwort: Sie rufen sehr laut „FORE“

Die praktische Prüfung beinhaltet meist eine neun-Loch-Runde mit dem Seminarleiter. Sie müssen beweisen, dass Sie eine vorgegebene Schlagzahl einhalten können, auf dem Platz die Regeln befolgen und die Etikette wahren.

Die Platzreife bescheinigt Ihnen:

  • Kenntnis der Golfregeln
  • Kenntnis der Golfetikette
  • Bewegungsablauf beim Golfschwung
  • Schlagtechnik der verschiedenen Schläger 
  • Erlaubnis auf allen DGV-Plätzen spielen zu dürfen
Notizbuch und Golfregelbuch mit Golfequipment
Mit der Platzreife bescheinigen Sie, dass Sie die Golfregeln kennen. Quelle: Shutterstock/mishu

Platzreifekurse sind erschwinglich & lohnenswert

Für einen Gruppenkurs am Wochenende oder über mehrere Wochen starten die Preise schon bei 100 €. Wer individueller betreut werden möchte, kann auf vielen Plätzen für Trainings einzeln oder zu zweit etwas mehr Geld ausgeben. Auch wenn es verlockend klingt einen Wochenendkurs zu absolvieren und dann direkt mit dem Golfspielen zu starten, empfehlen wir Kurse über mehrere Wochen. Dort haben Sie mehr Zeit, das Gelernte zu vertiefen, an Ihrer Schlagtechnik zu feilen und zwischendrin vielleicht noch ein Einzeltraining zu absolvieren, dass Ihnen mehr Sicherheit gibt.

Sie benötigen keine besondere Golfausrüstung

Die benötigte Ausrüstung für den Platzreifekurs, wie die Golfschläger können für die Dauer der Kurse gegen Gebühr ausgeliehen werden. Wichtig ist, dass Sie sich angemessen kleiden. Jogginganzüge sind weiterhin verpönt, auch zu bunte Sportkleidung wird nicht gern gesehen. Ein Paar Turnschuhe tut es für den Kurs am Anfang auch, Golfschuhe sind nicht nötig.

Fazit & Hinweise

Wenn Sie das Golfspiel als neue Leidenschaft entdeckt haben, dann führt kein Weg an einer Platzreife vorbei. Doch keine Angst vor der Prüfung! Wenn Sie es wirklich nicht schaffen sollten, können Sie die Prüfung so oft wiederholen, wie Sie wollen. Achten Sie darauf, dass die Platzreife nach Ablegung der Prüfung zwei Jahre gültig ist. Innerhalb dieser Zeit sollten Sie sich ein Handicap zulegen. Wer mehrere Jahre nicht spielt, sollte beim Golfclub anfragen, ob er mit seiner alten Platzreife und Handicap wieder spielen darf oder ob er seine Spielstärke auf einer Runde erstmal wieder beweisen muss.